Schlankheitskur auf dem Prüfstand

Montag 25. März 2013

Das finanzielle Potential

Vor 5 Jahren ist die "Schlankheitskur für Deutschland " als Sach buch erschienen (www.roland-riese-autor.de), weil die berechtigte Sorge besteht, dass die Anpassung Deutschlands an die sich schnell weiter entwickelnde Weltwirtschaft zu langsam erfolgt. Gründe gibt es hierzu viele. Die erwartete Bevölkerungsabnahme in den kommenden Jahrzehnten lässt Deutschland als Absatzmarkt bedeutungslos werden. Die jährlich wachsende Verschuldung soll in 2 Jahre zu Ende sein, ob sich dann in nötiger Höhe der Aufbau eines Devisenpolsters anschließt erhoffen wir uns, das ist jedoch nicht sicher.Beim heutigen Vergleich mit China weist China 3,18 Billionen Dollar Devisenreserven und Null Euro für Deutschland aus. Dass wir in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts viele bedeutende Branchen an hauptsächlich asiatische Länder verloren haben, kann man mit dem Ausgang des 2. Weltkriegs und der Dominanz der Sieger erklären.


Photovoltaik

Was jedoch mit der Photovoltaik passierte, dafür gibt es keine Entschuldigung. Das zeigte nur unsere völlige Hilfs- und Machtlosigkeit. 100 Milliarden Euro Verluste, im Jahr 2012 hundert Firmen konkurs, 30.000 Arbeitsplätze weniger, den Markt verloren, die Produktion der Photozellen in Deutschland wird Ende des Jahres 2013 eingestellt. Wir haben wohl in einigen Ländern mit diesem Projekt bereits unser Gesicht verloren. Das stellt sich rasch ein, wenn angenommen wird, dass man wegen fehlender Macht, sich vieles gefallen lassen muss. Nachdem der Coup so gut gelungen ist, werden wir auf Weitere nicht mehr lange warten müssen. Irgend wann müssen wir dieses Spiel normalisieren.

Lösung:

Um bei diesem Projekt überhaupt noch zu einer erträglichen Lösung zu kommen, könnte vielleicht ein Nationales Energieprogramm die Photovoltaik u.a. einschließen und aus Sicherheitsgründen nur ausgesuchte Firmen in einem Pool beteiligen, die in Deutschland ihren Sitz haben und hier entwickeln und produzieren. Aufgrund der Vorgehensweise Chinas sollten für Photozellen zur Sicherung der Energieversorgung Deutschlands ein Einfuhrzoll erhoben werden, so das unser Markt nur durch deutsche Firmen bedient werden kann. China hat bei den Rohstoffen "Seltene Erden" in wenigen Jahren die Preise um das zehnfache angehoben und die Ausfuhrmengen reduziert. Die Situation war so kritisch, dass unsere Kanzlerin Angela Merkel in die Mongolei flog und dort mit Erfolg über Rohstoffe verhandelte. Auf jeden Fall muss verhindert werden, dass wir wie eine Weihnachtsgans zerlegt werden. Denn wenn es nicht gelingt, Herr unserer eigenen Energieversorgung zu bleiben, können wir über den Preis aus dem Markt geworfen werden.

Das war nicht der erste Streich, der chinesische Transrapid fährt auch schon auf einer 900 km Strecke und die nächsten Coups werden bald folgen. Die Ansätze sind breit gestreut Zu glauben, es geht um einige wenige Projekte, hat die letzten sechzig Jahren verschlafen. Die Meldungen vom 23. März 2013 sagen aus, dass Bosch Solar in 2012 rund 1 Milliarde Euro Verlust mit Bosch Solar eingefahren hat. Gestern habe Bosch den endgültigen Ausstieg aus der Solartechnik verkündigt und wird sein Werk in Arnstadt schließen. 3000 Mitarbeiter sind betroffen. Die erzielten Fortschritte in der Technik reichten nicht aus, den Preisverfall von 40 % zu kompensieren. Wenn Bosch ein solches Urteil abgibt, dann müssen bei uns in Deutschland alle Glocken läuten. Die Preiskämpfe mit asiatischen Firmen können wir mit unseren Fachkräften nicht gewinnen. Selbst die besser und preiswerter konstruierten Geräte können den Preisverfall von derzeit 40 % nicht ausgleichen. Die Devisenreserven der Chinesen, wie oben beschrieben, lassen einen Preiskampf nicht zu. Im übrigen müssen wir in der Ausbildung unserer deutschen Fachkräfte noch kräftig zulegen, damit wir uns so stark nach oben abheben, dass höhere Preise akzeptiert werden. Das schlimmste Übel in Deutschland ist die Tatsache, dass diese Situation, in der wir uns befinden, überhaupt nicht wahrgenommen wird. Wir streiten uns wegen jeder Kleinigkeit und verpulvern unser Geld. Ist der Fall Wulff nicht typisch. Er soll sich mit 3 Hotelrechnungen Im Wert von knapp 770 Euro habe bestechen lassen und nun arbeiten 24 Ermittler und 4 Staatsanwälte seit 14 Monaten an diesem Fall. Experten schätzen die Kosten auf 2 Millionen Euro. Das sind 0.4 Promille. Es erhebt sich die Frage, wer besticht den da wen? Niemand findet eine angemessene Lösung im Verhältnis zu 770.- € Und alles wegen eines Machtkampfes zwischen Parteien und der Presse. Kann das noch jemand verstehen, wenn einem Gedanken kommen, dass hier Leute die Bürger dieses Landes schröpfen?

Kommen wir zurück auf die Frage nach der Lösung: Photovoltaik sowie viele andere technische Produkte.

In dem Sachbuch "Schlankheitkur für Deutschland" Ausgabe vom August 2008 habe ich diese Punkte beschrieben und meine Bedenken klar zum Ausdruck gebracht. Bitte lesen sie im Kapitel "Maßnahmenplan" auf den Seiten 147 - 156 sowie auf den Seiten 156-164, wie deutlich und klar ich mich ausgedruckt habe. Nach knapp 5 Jahren hat sich doch alles bewahrheitet, was ich damals schrieb. Das Buch ist doch nicht von mir geschrieben worden, damit ich heute sagen kann, ich hatte echt. Sondern weil ich glaube, wir leben in einem schönen Land, es lohnt sich, es zu erhalten.

Doch kommen wir auf das Inland zu sprechen. Hier nahmen die Ansprüche der Bürger schneller zu, dem die Einkommen des Staates nicht folgen konnten.Die Politiker,die gewählt / wiedergewählt werden wollten, versprachen finanzielle Verbesserungen und die Schulden vermehrten sich lustig weiter. Die Schwerpunkte des Bundeshaushalts veränderten sich, "Arbeit", "Gesundheit" und "Familie" nahmen einen immer größeren Prozentsatz in Anspruch. Als Industrieland ohne Rohstoffe blieb für Forschung und Bildung wenig übrig, ein größerer Prozentssatz wäre zwingend angebracht. Über alles wurde diskutiert, auch über Steuern, aber nicht über die neuralgischen Punkte. Aber wir kommen noch darauf zu sprechen. Das finanzielle Potential konnte, trotz des Versuches, die Steigerung der Verluste abzustoppen, nicht verbessert werden. Wir sollten uns nun nicht nur darüber auslassen, wo wir keinen Erfolg bei der Verbesserung unseres finanziellen Potentials hatten, sondern die Möglichkeiten aufzeigen, wo die Ansatzpunkte liegen, die uns weiterbringen.


Ausschöpfung des Potentials deutscher Arbeitskräfte

Laut den Statistiken der OECD haben Staaten die folgende Anzahl Menschen im erwerbsfähigen Alter:

Dänemark 77 %
Niederlande 74 %
Schweden 73 %
USA 72 %
Deutschland 68 %

Würde Deutschland wie Dänemark 77 % erwerbsfähige Bürger verfügbar haben, wären das in Zahlen ausgedrückt rund 5 Millionen mehr arbeitsfähige Mitarbeiter in Deutschland. Wir bräuchten nicht dringend im Ausland nach Arbeitskräften zu suchen. Unsere Bürger haben keine Sprachprobleme, kennen unsere Mentalität und sind durch gute Sprachkenntnisse leichter an schwierige Themen heranzuführen. Darüber hinaus würde sich unser Staatseinkommen um geschätzte 100 Milliarden Euro erhöhen.

Lösung: Arbeit aufnehmen

Von den erwerbsfähigen, jedoch nicht arbeitenden Bürger möglichst viele für das Arbeitsleben zu gewinnen, ist unsere Aufgabe. Wir müssen dann keine Ausländer anwerben. Wer sich für das Arbeitsleben trotz allem nicht gewinnen lässt, sollte dann zur neuen Infrastruktursteuer herangezogen werden.

Lösung: Infrastruktursteuer

Die arbeitsfähigen Bürger, die keiner Arbeit nachgehen, nehmen aber ihr Leben lang die gesamte deutsche Infrastruktur in Anspruch ohne sich daran finanziell zu beteiligen, wie es jeder arbeitende Bürger tut. Deshalb irgend etwas arbeiten, oder Infrastruktursteuer bezahlen. Das Institut der Deutschen Wirtschaft stellt fest, dass in Deutschland mit einem vernünftigen Bürokratieabbau Einsparungen von mindestens 30 Milliarden Euro möglich wären.


Geringe Zahl der Studienanfänger. Hohe Zahl der Studienabbrecher

Die Anzahl der Studienanfänger sind in Deutschland prozentual niedriger als in den Nachbarländern. Dadurch stehen nach deren Ausbildung weniger hochqualifizierte Fachkräfte zur Verfügung. Das hat katastrophale Auswirkungen in Deutschland, wenn hier Ingenieure in Pension gehen. Dann stehen in Irland, Schweden oder Portugal je 4 Nachwuchskräfte zur Verfügung, Frankreich oder Großbritannien je 2 Nachwuchskräfte zur Verfügung, Deutschland weniger als 1 Nachwuchskräfte zur Verfügung. Heute können nicht alle Pensionäre ersetzt werden. Da der Bedarf in Zukunft steigt, werden wir große Schwierigkeiten bekommen, wenn wir diese Situation nicht schnellstens verbessern.

Bei der Zahl der Studienabbrecher scheinen wir Weltmeister zu sein. Die prozentuale Zahl beläuft sich je nach Fakultät zwischen 40-80 %. Manche Universität scheint noch stolz zu sein auf die hohe Zahl von Abbrechern. Ich möchte das immer wieder betonen,dass wir so etwas nicht dulden können. In 30 Jahren werden wir von den dann Lebenden verflucht werden, ob unserer Dummheit.

Verhältnis der Wirtschaftsentwicklung (Wohlstand) zwischen den OECD-Staaten und den Schwellenländern

Länder 2000 2010 2030
OECD-Länder 60 % 51 % 43 %
Schwellenländer 40 % 49 % 57 %

Diese Zahlen der Wirtschaftsentwicklung ergeben die Summenwerte wenn man die einzelnen Wirtschaftszahlen summiert. Die Einzelpunkte, die wir angeschnitten haben schlagen sich in den obigen Zahlen der Wirtschaftsentwicklung nieder.

Lösung: Studienberater, Studienbegleiter

Der Übergang vom Gymnasium zu den Hochschulen und Universitäten ist alles andere als leicht. Viele Probleme sind da zu lösen, wie zum Beispiel teils organisatorischer, teils fachbezogener Art. Diese Dinge erst bei Beginn des Studiums zu klären halte ich für zu spät. Deshalb müssen Beratungsstellen mit Berater und Studienbegleier geschaffen werden, die in den beiden letzten Schuljahren alle Probleme lösen sollen, und zu diesem Zweck in den Gymnasien mit jedem einzelnen zukünftigen Studenten sprechen und alles aus dem Feld räumen, was dem Studium im Weg steht. Wenn das Studium beginnt, muß jeder Student sich nur noch auf seine Fächern konzentrieren können. Sollten die Studienberater bei einzelnen Fächer zur Ansicht gelangen, dass es fachliche Lücken gibt, müssen diese durch Zusatzschulungen geschlossen werden. Deshalb ist es erforderlich, dass man rechtzeitig (in den letzten 2 Schuljahren) mit dieser Studienvorbereitung beginnt. Mit Studiumsbeginn darf die Beratung nicht aufhören, sondern muss auch finanzielle Schwierigkeiten beheben und muss dem Zweck dienen, dass die Zahl der Studenten ihren Studienabschluss schaffen.

Als letztes Beispiel möchte ich an das deutsche Rentensystem und an die Beamtenpensionen erinnern, die beide völlig unterschiedlich organisiert sind, jedoch gründlich überarbeitet werden müssen. Grundlage sollte ein leistungsorientierter Aufbau sein, der von einer Lebensarbeitszeit ausgeht, bei der die monatlichen Rentenbeiträge einschließlich der Verzinsung ausreicht, die aufzubringenden monatlichen Altersbeiträge zu bezahlen. Es kann nicht sein, dass Zahlungen bis zum Pensionseintritt hinausgeschoben werden,und niemand sich um die aufgelaufenen Billionen kümmert, wer und wie diese Zahlungen erbracht werden. Dieses Thema wird vertuscht, Wer kann einen Haushalt aufstellen, in dem 2 Billionen Verbindlichkeiten fehlen. Auch sollten die Beitragszahlen der Versicherten im richtigen Verhältnis zu den später zu zahlenden Renten stehen. Jeder Feiertag, en jeder arbeitsfreie Tag reduziert die Wertschöpfung und BIP.

Zusammenfassung: Das finanzielle Potential

Ohne finanzielle Macht gibt es keinen langfristigen Erfolg. In der Situation von Deutschland als Land ohne Rohstoffe gehen alle denkbaren Lösungen nur von den Menschen aus. Die wenigen Beispiele zeigen auf, dass es Lösungen gibt. Aber alle Lösungen müssen von den Menschen ausgehen, bereit sein, bei den Verbesserungen mitzumachen, nicht auf die anderen warten. Glauben sie nicht daran, dass die Probleme andere für sie lösen.

1. Hauptaufgabe: Ohne finanzielle Macht keinen Erfolg


Das ideologische Potential

Ein zweiter Punkt ist "Das ideologische Potential", auch als das emotionelle Potential bezeichnet. Das ist umso stärker ausgeprägt, je größer die Gemeinschaft Gleichgesinnter ist und je kräftiger das Wirgefühl ausgebildet ist. Wo nicht die ratio, sondern die Emotionen dominieren.Das ist eine Bewegung, die sich als progressiv versteht und sich seit den 60ern des vorigen Jahrhunderts stark verbreitet und linkslastig orientiert und gesteuert wird. Walter Wannenmacher äußerte sich so: ".Siegern werden peinliche Entgleisungen verziehen, Besiegten wird nichts verziehen. Die Deutschen betäuben ihr Schuldgefühl durch Arbeit. Doch die ungeheuren Erfolge dieser Arbeit konnte Sie nicht vor der Verachtung der Söhne retten. Das Bedürfnis der Söhne, die Väter anzuklagen, fand reichlich Nahrung beim Anblick der hochgehenden Wohlstandswelle, die auch die Skrupellosesten mit Reichtum überspülte. Alle Menschen, die man sich ohne die geringsten Folgen für das Sozialprodukt wegdenken kann, leben von parasitären Einkommen. Sie provozieren mit ihrem Dasein diejenigen, die das Sozialprodukt mehren. Denn letztere müssen "Mehrwert" schaffen, damit die anderen sich einen negativen Leistungsbeitrag zum Sozialprodukt leisten können: nehmen ohne zu geben. Somit erfolgt die Rechtfertigung des Systems notwendigerweise rational, der Angriff auf das System hingegen emotionell. Im Bereich der ratio ist man eher tolerant und bereit, sich mit Argumenten auseinanderzusetzen, die von der Gegenseite über die Barrikaden hinweg abgefeuert werden. Im Bereich der Emotion besteht eine solche Bereitschaft nicht. Denn der empörte Mensch will nur Argumente anerkennen, die seine Empörung rechtfertigen, keineswegs solche, die ihn zwängen, unter dem Druck der ratio Empörung abzubauen. Wer seine Vorstellung von einer besseren Welt als Utopie enthüllen will, reizt nur den Zorn.

Denn der Empörte braucht eine solche Vorstellung. Der Anspruch auf Genuß ist primär, sekundär erst die Denkleistung, die diesen Anspruch rechtfertigt".

Für das einzelne Mitglied der Gemeinschaft Gleichgesinnter ist die Wärme der Gruppe oft wichtiger als die vertretenen Meinungen, weil die Meinung der großen Zahl Gleichdenkender eine gewisse Gewähr zu bieten scheint, das so viele nicht falsch denken können. Deshalb ist es verhältnismäßig leicht, durch eine Partei o.ä. die Richtung der zu vertretenden Meinungen zu beeinflussen. Denken wir an Stuttgart 21, Atomkraft, Stromnetze, Flughafen, Tunnelbauten und vieles andere. Dann kommen parteipolitische Überlegungen in den Vordergrund. Wenn dann noch Dossiers erstellt werden für die Führungskräfte, so dass man gleich welche Richtung die Regierung durchsetzen will, mit der richtigen Negativliste die Ablehnung argumentativ steuern kann, dann wird es schwierig. Vor allem, wenn man stolz darauf ist, dass man zum Beispiel mit der Zahl der Montagsdemonstrationen schon über 150 gekommen ist. Während die Kommune berichtet, dass die Einsätze für die erforderlichen Sicherheitskräfte knapp 42 Millionen Euro gekostet hätten. Für den Bau des Projektes sprachen sich die Mehrheit aus, was aber völlig negiert wird. Wenn man auch noch die Kosten der Streiks der Gewerkchaften erfasst, dann fragt man sich, leben die auf einem anderen Stern? Viele Jahre macht Deutschland nur Verluste, und wir werfen das Geld zum Fenster hinaus. Gleichzeitig posaunt man in die Welt hinaus, wie viel Prozent der Bevölkerung arm ist. Im selben Moment kämpft man um 5. 6 % Anhebung bei den Beamten. Die Deutschen müssen doch langsam alle irre sein, was man Ihnen alles zumutet. Viele Bürger sind fassungslos, wenn sie beobachten, was in Deutschland alles möglich ist, ohne das jemand noch wagt, dem Einhalt zu bieten. Es sind hier immer stärkere Gruppen am Werk, deren Ziel schon lange nicht mehr in der Stärkung unseres Landes liegt.

Der Sozialismus, so nimmt man an, ist in Italien und Frankreich voraussichtlich früher zu erwarten als in Deutschland,während er am längsten braucht, bis er den Weg in die USA gefunden hat.

2. Hauptaufgabe: Das ideologische Potentiall reduzieren, dass es sich im Rahmen unserer demokratischen Ordnung bewegt und nicht dem Sinn der erlassenen Gesetze zuwiderläuft.


Die berufliche und allgemeine Bildung

Die vielen kleinen Kürzungen vieler Posten im Haushaltsplan wurde von den Bürgern so verstanden, als wäre ihnen etwas weggenommen worden, worauf sie eigentlich einen Rechtsanspruch haben. Wir hören immer wieder so verquere Ansichten wie zum Beispiel: "Wer 8 Stunden arbeitet, muss davon leben können". Das ist dummes Gerede. Mit solch einfältigen Sprüchen werden die richtigen Maßnahmen verhindert. Richtig ist, dass in Deutschland Herr Weise von der Bundesanstalt für Arbeit sagte, dass von den etwa 3 Millionen Arbeitslosen eine Million Arbeitslose keinen Beruf erlernt haben. Er zeigt doch auf, wo angesetzt werden muss. Es darf einfach kein gesunder Schüler die Schule ohne Abschluss verlassen, weil diesen für eine Facharbeiterausbildung die Voraussetzungen fehlen. Wir brauchen im Interesse der gesamten Bevölkerung unseres Staates Fachkräfte, weil nur ausgebildete Fachkräfte qualifizierte Arbeiten durchführen können, bei denen eine hohe Wertschöpfung erzielt werden kann und nicht über den Mindestlohn verhandeln muss. Die schwachen Schüler müssen am Ende eines Schuljahres in den Ferien gezielt auf ihre Schwächen hin nachgeschult werden, damit sie im nächsten Schuljahr wieder voll mitmachen können. Wenn wir mit solchen Maßnahmen vielleicht ein Drittel von jährlich 60.000 schwachen Schülern zu einem Abschluss verhelfen, reduzieren wir langfristig ein Drittel der beruflosen Arbeitslosenempfänger. Nach 15 Jahren hat der Arbeitsmarkt 300.000.- Fachkräfte mehr. Die jährlich 20.000 zukünftigen weiteren Fachkräfte müssen nicht alimentiert werden und erwirtschaften bei jeder Arbeitsstunde eine Wertschöpfung,deren Höhe von seinem Beruf und seiner Arbeit abhängt. Die Wertschöpfung verbessert das Niveau unserer Devisen. Die Bedeutung der Fachkräfte in vielen Betrieben kann nicht hoch genug eingestuft werden. Sie reisen für das Unternehmen und nehmen vor Ort die Geräte, Maschinen und Anlagen in Betrieb und sind dort die Repräsentanten der Firmen und haben es oft in der Hand, ob von dort weitere Aufträge kommen. Warum gerade dem Facharbeiter diese Aufgabe zufällt liegt daran, weil viele Maschinen erst vor Ort aus Einzelteilen montiert und einjustiert werden müssen, und das macht der Facharbeiter täglich im Stammwerk, wenn er nicht auf Montage ist.


Ein besseres Bevölkerungs- und Bildungskonzept

Wenn man die bisherigen Aussagen zusammenfasst, sind für Deutschland folgende Schwerpunkte zu setzen:

  1. Verluste tilgen, Devisenreserven von 100 Mrd.Euro schaffen.
  2. Die festgelegte Anzahl von Arbeitsstunden pro Arbeitsleben muss eine einmal festgelegte Größe erhalten, die für eine bestimmte Lebensrente ausreicht. Die Arbeitsstundenzahl darf durch niemand gekürzt werden, weil sonst die Rente in Frage gestellt wird. Es sei denn, dass die jährliche Wertschöpfung sich so erhöht hat, dass die Gesamtwertschöpfung sich dabei nicht verringert.
  3. Die Zahl der in Arbeit befindlichen und arbeitsfähigen Deutschen müsen prozentual mindestens auf den Durchschnitt der 30 OECD-Mitgliedsfirmen angehoben werden.
  4. Die Zahl der Studienanfänger sollte erhöht werden prozentual auf den Durchschnitt der 30 OECD-Mitgliedsfirmen.
  5. Die Zahl der Studienabbrecher sollte reduziert werden auf den Durchschnittswert der 30 OECD-Mitgliedsfirmen.
  6. Das Wissensniveau der Absolventen der Hauptschule muss soweit angehoben werden, dass sie die Vorausssetzungen für eine Fachkräfteausbildung haben.
  7. Kein Schüler darf die Hauptschule ohne einen vollgültigen Abschluß die Schule verlassen. Um das zu erreichen, müssen schwache Schüler nach jeder Klasse in den Ferien nachgeschult werden.
  8. In der "Schlankheitskur für Deutschland wird eindringlich auf die Notwendigkeit hingewiesen, den verloren gegangenen Tugenden wieder mehr Raum zu geben und der Bildungspolitik Vorrang einzuräumen (Seite 33-40).Es muss sich jeder darüber Im Klaren sein, wenn es nicht gelingt, diesen Punkt 8 mit aller uns zur Verfügung stehenden Energie wesentlich zu verbessern, dann werden wir in wenigen Jahren nicht mehr über arme Bevölkerungsschichten sprechen, sondern wir werden dann sehr viele richtig Arme in Massen haben.


Fazit

Auf meine 3 Sachbücher und etwa 18 Veröffentlichungen, sind folgende Meinungen geäußert worden. Einige freundliche Bemerkungen zu den Büchern ohne Bezug auf einzelne Punkte wurde uns bei mündlichen Diskussionen geäußert. Der Begriff "Wertschöpfung" und der Zusammenhang zu den erbrachten Arbeitsstunden und dass damit die Zahl der Arbeitsstunden in einem Land ohne Rohstoffe einen Einfluß auf den Ertrag oder Verlust eines Landes haben, war ihnen fremd. Sehr viele kritische Bemerkungen von Beamten und Lehrern hörten wir zum Thema "Beamtentum im 21.Jahrhundert". Bissige Bemerkungen der Gewerkschaften zum Vorschlag, den schwachen Schülern Nachführunterricht in den Ferien gezielt auf die Schwachstellen zu geben zum Thema: "Kein Schüler verläßt die Schule ohne bestandenen Abschluß". Zum gleichen Thema wurde von der Landesregierung ein Vorstoß unternommen, der abgeschmettert wurde. Mehr ist mir nicht zu Ohren gekommen.